How to drive in big cities

Wer hat schon einmal einen Schweißausbruch bekommen, wenn es darum geht sich mittels eines Autos in einer großen Stadt zurecht zu finden? Eine Spur kreuzt die Nächste, umkreist von Bussen oder der Straßenbahn, einer Taxispur usw. 

Für Viele gibt es vermutlich angenehmere Szenarien, als das eben genannte, doch für diejenigen, bei welchen der Puls allein beim Lesen schon nach oben ging, habe ich gute Neuigkeiten! Du bist damit nicht allein! 

Vor vier Jahren ging es mir noch genauso und ich habe es sogar vermieden in große Städte in erster Instanz überhaupt zu fahren, um so eine Situation nicht durchlaufen zu müssen. 

Doch Problemen aus dem Weg zu gehen, hat leider noch keines davon gelöst, also was kannst du tun?

Mein größter Fehler war es wohl, es einfach zu lange zu vermeiden, denn schlussendlich ist in großen Städten auch nur eine Straße, auf der man zu einem Zeitpunkt fahren kann. Die Verkehrsregeln sind auch die gleichen und prinzipiell ist nichts anders, als in kleinen Städten auch. 

Wie bei so vielen „Problemen“ im Leben, fängt die Blockade schon im Kopf an. Wir stressen uns schon mit dem bloßen Gedanken, dass eine unerwartete Situation auftreten könnte. 

Also tu es einfach! Einfach mal ins Auto setzen und losdüsen! Am Besten ist es, sich einen Beifahrer mitzunehmen, welcher einem nicht unglaublich unter Druck setzt. So, wie das Eltern meistens machen, ist es oft der falsche Ansatz. Eine ruhige und gechillte Person, welche im Notfall einfach übernehmen könnte wäre der richtige Ansatz.

Nehme dir kleine Schritte vor und versuche diese in deinen Alltag einzubauen. Beispielsweise parkst du mein Nächsten Shopping Tripp nicht wieder 3km weit weg, sondern traust dich mal ins Parkhaus. 

Ein weiterer Stressfaktor für viele ist Zeitdruck, deshalb ist es auch eine gute Sache, sich gerade für so etwas Zeitpuffer einzuplanen. 

Lass dir Zeit, sich zu verfahren, falsch abzubiegen, ist kein Weltuntergang! Dein Handy wird dir sowieso in Sekundenschnelle deine Route neu berechnen, kein Grund für Panik. 

Trick 17 – nie stehenbleiben! Befindest du dich erst einmal in einem Verkehrsfluss und bist überfordert mit der Straßenführung, dann fahre trotzdem einfach weiter. Du behinderst nur andere Autofahrer, wenn du zögerst, oder sogar unerwartet abbremst. Tu dir selbst den Gefallen, denn niemand wird gerne angehupt, wenn man sowieso schon im Stress ist. 

Das Gleiche gilt für Tempolimits. Fahre nicht langsamer, dadurch fühlen sich viele Verkehrsteilnehmer provoziert, fahren auf, blenden auf etc. vermeide es einfach. 

Oftmals entsteht die Angst nach einem Unfall, oder nach einer langen Fahrpause, deshalb ist es vorteilhaft, erst einmal klein anzufangen und sich stetig zu steigern. Es ist völlig Okay, wenn du nicht gleich nach München in die Innenstadt fahren kannst, aber setzte es dir z.B. als Ziel! Von nichts kommt nichts, sagt man doch so schön.

Zusammenfassend kann ich dir versichern – Practice makes Perfect – taste dich langsam heran und bleibe stetig am Ball, oder eher am Lenkrad, dann kommt die Routine und die Ruhe irgendwann von selbst. Führe dir vor Augen, dass du mit deiner Angst nicht alleine bist, atme tief durch, dann klappt das auch! 

Just do it!

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