Perfektion vs Authentizität

Früher musste alles perfekt bei mir sein, von hundert Bildern hat es eines in die weite Welt des Internets geschafft. Jeden Tag habe ich mich gequält damit, was ich nun am besten anziehen kann und worin ich wohl am besten aussehe. 

Ob es war, weil ich verunsichert und jung war? Vermutlich auch. Doch in den letzten Jahren und auch durch den Blog musste ich mich zwangsweise extrem viel mit mir selbst auseinander setzen.

Es wurden unglaublich viele Bilder von mir gemacht und am Anfang war ich nie mit irgendeinem davon zufrieden. Es war eine richtige Überwindung 400 Bilder nach einem Shooting anzuschauen und sich einfach zu denken, „Das bin doch nicht ich, so sehe ich niemals aus!“. 

Natürlich ist es eben etwas anderes, ob man sich nur die vorteilhaften Stellen seines Körpers im Spiegel zurechtrückt, oder ob eine sehr gute Kamera mit höchster Auflösung spontane Momentaufnahmen macht. 

Bilder auszusuchen hat mich in eine so schlechte Stimmung gebracht, dass ich es schon fast aufgeben wollte. Nachdem ich aber die ersten paar tausend Bilder hinter mich gebracht hatte, habe ich langsam akzeptiert wie ich aussehe und dass das, was ich sehe, gar nicht so schlecht ist, wie ich immer glaubte.

Stelle dich vor den Spiegel und schau dich an. Ungeschminkt und unvorteilhaft. Wie lange hältst du es aus? Ich vor einem Jahr keine 10 Sekunden. Das ist ziemlich traurig, doch du kannst das ändern, denn dieses Umdenken wird dein Leben so sehr bereichern und dein Selbstbewusstsein dermaßen pushen, dass dich so schnell nichts mehr aus der Ruhe bring!

Mittlerweile ist es so, dass ich auch mit einer ganz anderen Einstellung an die Sache herangehe und das macht den großen Unterschied. Somit sind nun von 10 Fotos 5 dabei und nicht eines von ein paar Hundert.

Ob ich wohl hübscher geworden bin- haha das bezweifle ich sehr stark! Ich habe mich nur schlichtweg mit der Situation abgefunden und gehe in jedes Shooting super entspannt! Meine Fotografin ist auch eine unglaublich gute Freundin geworden und wir haben den größten Spaß bei der Arbeit! Das macht den Unterschied! 

Schäme dich nicht für dich, trage die Klamotten, in welchen du dich wohl fühlst, denn das wird man sehen! Zwänge dich nicht in Klamotten, welche du nicht „fühlst“, oder nur trägst, weil es evtl. angebracht wäre! Deine Ausstrahlung macht den Unterschied und diese hast du nur, wenn du authentisch bist! Strebe nicht nach Perfektion! 

Love yourself first 😉

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